1040 Tage

Veröffentlicht am 16. Februar 2010

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Die Zeitspanne zwischen den beiden Daten

Dienstag, 16. Februar 2010 und Samstag, 22. Dezember 2012 beträgt

1040 Tag(e).

Das ist

  • 148 Woche(n) und 4 Tag(e)
  • 24960 Stunden
  • 1497600 Minuten
  • 89856000 Sekunden.

In den vergangenen Wochen beschäftigte die ganze Welt nur ein einziges Thema. Die Naturkatastrophe von Haiti. Schön zu beobachten war der Konkurrenzkampf der einzelnen Staaten. Wie kleine trotzige Kinder benahmen sich die Parteien. Wer spendet mehr, wer war schneller am Unglücksort, wer hat mehr Leben gerettet. Zusagen wurden gemacht in diesem unsinnigen Wettkampf, in dem uns die Zukunft zeigen wird wie mit Versprechen an uns Menschen umgegangen wird. Lassen wir uns Überraschen. In 2-3 Wochen wird kein Mensch mehr davon sprechen. Vorbei der Hipe, die Bilder – HD Ready – die sämtliche Emotionen in uns geweckt haben. Sollte ja auch so sein. Denn woher kam den das Geld das bis jetzt nach Haiti floss? Von uns. Sollte uns nachdenklich stimmen wie leicht wir manipuliert werde können. Aber das ist ein anderes Thema.

Untergegangen in dieser Zeit ist die Situation die wir Menschen jetzt in Europa erleben bzw. noch erleben werden. Die Krise beginnt erst jetzt. Die Zusagen der Politik, das es vorbei sei, dienten ausschließlich zur Beruhigung des Volkes. Wie ich schon mehrmals geschrieben habe, sind wir heuer in einem Jahr der Ernte.

Ernte, also Produkte, kann nur eingefahren werden von dem Samen den wir gepflanzt haben. Die Unehrlichkeit der Politik, Wirtschaftsbosse, etc. ist der Samen. Ernte am Beispiel Griechenland. Die Lügen um die wahren Zahlen der Wirtschaft wurden verschleiert, jetzt kommt die Ernte. Die Wahrheit kommt ans Licht. Angeblich haben die Griechen die Zahlen die sie an die EU gesendet haben in der Vergangenheit manipuliert.

Sollte es so sein – gehen wir einmal davon aus – wird sich die EU sehr zurückhalten. Die Hilfe wird sich im Bereich der Schadensbegrenzung bewegen. Und nur dort. Jeder erntet was er säht! Abseits davon betrifft das jeden Einzelnen von uns genau so. Ja, ja! Jetzt wäre der günstigste Zeitpunkt vor unserer eigenen Türe den Besen zu schwingen.

Den Besen schwingen werden jetzt auch die Spanier. Eine Arbeitslosenquote von 20% oder mehr, bringt Unruhe ins Volk. Auch dort kommen jetzt immer mehr Lügen ans Tageslicht. Egal von wem auch verbreitet. Die einzige Chance für das Land ist die Karten offen auf den Tisch zu legen. Dies würde aber bedeuten, dass sich die Politik ihrer Fehler aus der Vergangenheit bewusst ist.

Verantwortung ist halt ein anderes Kapitel. Sie zu übernehmen bedarf Mut. Und der ist ja bekanntlich nicht zu kaufen. Mut bedarf auch eines gewissen Maßes an Rückgrat. Oftmals, wenn ich den Deppenkasten mit Strom versorge (TV), sehe ich viele Menschen die glauben uns was sagen zu müssen. Wetterfahnen können nicht reißen. Sie drehen sich nach dem Wind. Wie weit eine Wetterfahne Rückgrat hat, kann ich nicht sagen.

Wie der Wind in Zukunft in Spanien blasen wird, werden wir in den kommenden Wochen sehr deutlich zu sehen bekommen. Neben den werblich aufbereiteten Nachrichten, werden sich die neuen Medien wieder durchsetzen und Tatsachen auf den Tisch bringen. Neue Medien wie Facebook, Twitter, diverse Blogs und die Verknüpfung der Social Medien, sind die Sorgenkinder der Politik.

Informationen wie Nachrichten, Bilder und Videos sind in Sekunden im Netz verbreitet. Einmal drinnen, unmöglich sie zu löschen. Die Gemeinde der User ist mittlerweile so groß, dass sie eine wesentliche Funktion hat. Damit sind realtitäsnahe Berichte und Informationen im Umlauf. Politiker möchte ich jetzt keiner sein.

Der Sturm wird losbrechen. Wann auch immer. Am Beispiel Iran haben wir in der Vergangenheit gesehen wie die neuen Medien eingesetzt werden können. An jeder Zensur vorbei. Wobei ja Zensur für uns Europäer ein Fremdwort ist. Wir leben in einem freien Land.

Am Glauben ist auch die Kirche gescheitert. In der EU ist Spanien nicht das einzige Land welches in Schwierigkeiten ist. Irland, Italien und die neuen EU – Staaten sollten wir nicht vergessen. Spricht man schon darüber? Diejenigen, die sich mit den Rechten der EU – Bürger, über den Tellerrand hinausschauen und ihr Hirn manchmal einschalten, wissen es.

Was wohl? Der Weg führt direkt zum Abgrund. Vielleicht schweben wir schon drüber. Wie die Zeichentrickfiguren. Pssst und es geht abwärts. Gehen wir davon aus, dass ca. 50% der EU – Staaten bankrott sind und der verbleibende Rest nur mit Schwimmbewegungen nicht ersäuft.

Bankrott aus Sicht des kleinen Mannes. Verdiene ich im Monat z. B. EUR 2.000.- so kann ich eine Zeit lang mit Unterstützung der Bank EUR 4.000.- pro Monat ausgeben. Doch irgendwann wird die Bank sagen. Schluss mit lustig. Zahl deine Schulden zurück. Habe ich in der Vergangenheit sehr oft das Doppelte ausgegeben, so wird jetzt ca. 80% meines Gehaltes für die Tilgung der Schulden notwendig sein. Gut das ich jetzt noch eine Arbeit habe. Habe ich die Morgen auch noch? Nein? Dann bin ich bankrott!

Der Unterschied zum Staat ist nur der, dass wir nicht so schwimmen können. Unsere Bilanz ist recht einfach. Einnahmen stehen Ausgaben gegenüber. Die Diskussionen unseres Nachbars bzgl. Hartz IV, zeigt den Weg schon auf, der auf uns zukommt. Reden wir jetzt noch immer von Spanien? Morgen beim Einkauf, die Freude auf ein ausgezeichnetes Mal abrupt unterbrochen, die Bankomat- / Kreditkarte wird nicht akzeptiert.

Kramen in den Hosensäcken bzw. Handtaschen wirkt sehr hektisch. Gesichtsfarbe die leichte Röte zu Tage bringt, Lässigkeit verschwunden. Mitleidiges Lächeln des Menschen hinter uns. Brot und Butter wird mitgenommen. Für Mehr fehlt das Bargeld. Erklärungsnot? Zu Hause Krieg!

Willkommen in der Wirklichkeit. Aber vielleicht sollten sie jetzt schnell auf die Bank gehen und den Kredit für den Sommerurlaub beantragen. Hilft bestimmt.

Wenn nicht, dann lassen sie sich einladen, besaufen sie sich ordentlich. Eine gute Möglichkeit um zu vergessen. Wie lange? Der Brummschädel wird sie schon wecken. Hohlraumsausen inklusive.

Der Papa wird’s schon richten. Der hat im Moment genug eigene Probleme. Verantwortung heißt das Zauberwort. Für uns selbst. Nicht schon wieder abschieben. Übernehmen! Jetzt!

Augen auf! Die Situation ist knapp vor der Explosion. Der Unterscheid liegt nur im Einflussbereich. Bin ich mittendrin, wird ein populärer TV-Sender mein Gesicht zeigen. Selbst sehen werde ich dies dann nicht mehr. Fußfrei letzte Reihe ist mir persönlich lieber. Im Kino bestellen sie auch die Karten nach ihren Wünschen. Wo ist der Unterschied zum Leben?

In Kürze werden wir sehen, wie weit diese Ahnungen zur Realität geworden sind. Global wird sich die USA in Afghanistan eine blutige Nase holen. Die Versprechen keine Zivilbevölkerung zu morden, wird wahrscheinlich vor Ablauf einer 24 Stundenfrist, als Lüge enttarnt sein. Irgendwo in Hinterkopf habe ich so ein vages Bild von einem Wahlversprechen. Milch hat ein längeres Ablaufdatum.

Wir sind die Macht. Jeder Einzelne von uns bestimmt die Energie. Viel Energie verändert in die Richtung, die notwendig ist. Tun wir es gemeinsam. Übernehmen wir jetzt die Verantwortung für uns. Treffen wir die Entscheidungen die Wesentlich sind. Unsere Bestimmung ist mehr als das, was uns die Medien vorsetzen. In diesem Sinne! Carpe Diem!

Veröffentlicht unter:Tages.Zähler